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Archiv für die Kategorie ‘Abgeordnete’

Riesenansturm bei Hartz-IV-Infotagen

Seit nunmehr fünf Jahren bietet Jan Korte sogenannte Hartz-IV-Infotage in seinem Wahlkreis an.

Auch in diesem Jahr führen der Abgeordnete und die Rechtsanwältin und stellv. Parteivorsitzende Halina Wawzyniak (MdB) wieder Einzelgespräche mit Betroffenen.

Der Auftakt dieser Infotage fand heute Morgen in Staßfurt statt. Im Gegensatz zu 2009 kamen diesmal doppelt so viele Menschen. Heute Nachmittag ging es dann im Bernburger Bürgerbüro von Jan Korte weiter. Auch hier warteten bereits viele Bürgerinnen und Bürger mit Fragen und Problemen.

Morgen findet der zweite Teil der Hartz-IV-Infotage statt, Jan Korte und Halina Wawzyniak führen dann Gespräche mit Betroffenen in Köthen und Bitterfeld.

Regierung Wulff bekämpft Opposition mit undemokratischen Mitteln

“Die schwarz-gelbe Landesregierung in Niedersachsen regiert in absolutistischer Manier und bekämpft die demokratisch gewählte Opposition mit geheimdienstlichen Mitteln. Passend dazu ist auch die Informationspolitik von Landesinnenminister Schünemann (CDU): Man gibt einfach immer nur das zu, was sich eh nicht mehr leugnen lässt”, so Jan Korte, Mitglied im Parteivorstand der LINKEN zu den heute bekannt gewordenen Aussagen des Regionspräsidenten von Hannover, Hauke Jagau (SPD), wonach das Innenministerium eine Einbürgerung der Linken Menger-Hamilton massiv verhindert habe. Korte erklärt:

In der Affäre um die Verschleppung des Einbürgerungsverfahrens von Jannine Menger-Hamilton rückt Herr Schünemann nur stückchenweise mit der Wahrheit raus. Erst kannte er den Fall nicht persönlich. Als dann entsprechende Hinweise in der Akte auftauchten, räumte sein Sprecher ein, dass der Fall doch routinemäßig über den Schreibtisch des Ministers gegangen sei. Ein ganz “normales Einbürgerungsverfahren” eben. Jetzt kommt heraus, dass es zwischen fünf und acht Interventionen des Verfassungsschutzes und zwei direkte Weisungen aus dem Innenministerium gegeben haben soll. Die demokratische Ordnung der Bundesrepublik fußt ganz entscheidend auf dem Rechtsstaatsprinzip. Dieses basiert wesentlich auf der Gewaltenteilung, der Berechenbarkeit staatlichen Handelns, den Grundrechten und Sicherungsmechanismen wie etwa der Rechtsweggarantie. Daran sollte man eigentlich einen Innenminister nicht erinnern müssen. Bei Niedersachsens Innenminister Schünemann sieht die Sache jedoch anders aus. Für den Kalten-Krieger und CDU-Rechtsaußen Schünemann scheint eine andere Verfassung zu gelten. In seinem Kreuzzug gegen die LINKE, der er unterstellt sie würde einen “Polizei- und Sklavenstaat” errichten wollen, fühlt er sich offenbar “rechtsstaatsfrei”. In seiner 2009 erschienen Schrift “Die unterschätzte Gefahr” forderte er zwar, “dass wir wachsam sind gegenüber denen, die in vermeintlich guter Absicht oder aus anderen Motiven heraus die Grundlagen unserer freiheitlichen und demokratischen Ordnung infrage stellen”, meinte damit aber leider nicht sich selbst. Der Parteivorstand der LINKEN solidarisiert sich mit Jannine Menger-Hamilton und fordert die Landesregierung von Christian Wulff auf, die politische Auseinandersetzung mit demokratischen Mitteln zu führen und die Beobachtung der LINKEN durch den Verfassungsschutz unverzüglich einzustellen.

10.3.2010 – Riesenansturm bei Hartz-IV-Infotagen

Seit nunmehr fünf Jahren bietet Jan Korte regelmäßig sogenannte Hartz-IV-Infotage in seinem Wahlkreis an. Die ersten Termine in diesem Jahr gab es heute, weitere sollen folgen.

Zusammen mit der Rechtsanwältin und stellv. Parteivorsitzenden Halina Wawzyniak (MdB) steht Jan Korte für Einzelgespräche mit Betroffenen zur Verfügung. Der Auftakt dieser Gespräche wurde heute Morgen in Staßfurt gemacht. Im Gegensatz zu 2009 waren heute allein in Staßfurt doppelt so viele Menschen wie im letzten Jahr da. Heute Nachmittag geht es im Bernburger Bürgerbüro von Jan Korte weiter.

Wahlkreistag in Bitterfeld-Wolfen

Am Dienstag war Jan Korte erneut in seinem Wahlkreis unterwegs. An diesem Tag stand die Gegend Bitterfeld-Wolfen auf dem Programm. Los ging es mit einer öffentlichen Bürgersprechstunde auf dem Wolfener Wochenmarkt. Dort verteilte Jan Korte u.a. Zettel auf denen er über sein Abstimmungsverhalten im Bundestag informierte.

Weiter ging es nach Raguhn-Jeßnitz um mit dem neuen Bürgermeister Berger (CDU) die Entwicklung der Region zu diskutieren. Insbesondere die katastrophale Finanzlage der Kommune war Kern des Gesprächs.

Dementsprechend ging es weiter in den Jugendclub von Bitterfeld-Wolfen: Dort kam Jan Korte mit Mitarbeitern und Jugendlichen ins Gespräch, wie die Jugendtreffs der Stadt langfristig erhalten werden können. Jan Korte sicherte die volle Solidarität zu. Mehrere Aktionen wurden gemeinsam entwickelt.

Den Abschluss des Tages bildete ein ausführliches Gespräch mit der Oberbürgermeisterin Petra Wust. Auch hier war das Hauptthema die finanzielle Lage der Stadt. Besonders die katastrophale Bundespolitik der Regierung lässt die finanzielle Lage immer schlimmer werden.

Am Mittwoch und Donnerstag finden in Staßfurt, Bernburg, Köthen und Bitterfeld-Wolfen die alljährlichen Hartz-IV-Infotage mit der Rechtsanwältin und stellv. Parteivorsitzenden Halina Wawzyniak und Jan Korte statt.

Rechte von Anlegern müssen weiter verbessert werden

„Wir begrüßen das BGH-Urteil. Es ist ein erster Schritt, um die Rechte von Anlegern zu verbessern”, kommentiert Caren Lay, die verbraucherpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, das heutige Urteil des Bundesgerichtshofs zur Haftungsverpflichtung des US-Brokerhauses Pershing. Lay weiter:

„Allerdings sollte es schon lange eine Selbstverständlichkeit sein, dass Wertpapierhäuser haften müssen, wenn sie sich unseriöser Finanzvermittler bedienen. Dass hierfür erst ein Gerichtsurteil nötig ist, zeigt den erheblichen Nachholbedarf, den Deutschland in der Stärkung von Verbraucherrechten und Haftungsfragen hat.

DIE LINKE fordert, endlich die Beweislast von den Verbrauchern auf die Anbieter umzukehren. Auch die zehnjährige Verjährungsfrist ist nicht verbrauchergerecht. Finanzgeschäfte sind oft auf lange Zeit angelegt. Wir wollen wieder eine Verjährungsfrist von 30 Jahren, wie es sie in Deutschland bis 2001 gab.

Auch kann von unabhängiger Beratung keine Rede sein, solange Finanzvermittler für den Verkauf von Wertpapieren Provisionen erhalten. Deshalb wollen wir die Provisionsberatung schrittweise überwinden. Wir müssen stattdessen die Honorarberatung ausbauen und die unabhängige Beratung durch Verbraucherzentralen stärken. Finnland macht es vor. DIE LINKE hat dazu letzte Wochen einen Antrag eingebracht (Drucksache 17/887).“

Lay kritisiert absurdes Ablenkungsmanöver von Harig, Lange und Skora in Sachen Wolfsprojekt und lädt sie zur Demo vor dem Landtag ein

Zum heute angekündigten Brief von Landrat Michael Harig an den Freistaat erklärt die Bundestagsabgeordnete mit Büro in Hoyerswerda,  MdB Caren Lay:

Das ist ein absurdes Ablenkungsmanöver. Anstatt das Wolfsbüro gegen die Jugendhilfe auszuspielen, sollten sich die drei Kommunalpolitiker der CDU lieber an ihre Parteifreunde in Berlin und Dresden wenden und für eine bessere Finanzausstattung der Kommunen kämpfen. Das Land Sachsen saniert sich unter einer CDU-geführten Regierung seit Jahren auf Kosten der Kommunen. Das irreführend als
“Wachstumsbeschleunigungsgesetz” betitelt Paket der schwarz-gelben Bundesregierung und eine verfehlte Steuer-,Wirtschafts- und Sozialpolitik tragen ihr übriges dazu bei, Länder und Kommunen an den Rand der Insolvenz zu führen. Die von der CDU selbst herbeigeführte Finanznot von Land und  Kommunen jetzt auf dem Rücken des Wolfsprojekts auszutragen, ist der Gipfel. Das Wolfsbüro leistet eine wichtige Aufklärungsarbeit – unter andern auch für Jugendliche -  und hat durch seine Öffentlichkeitsarbeit nebenbei dazu beigetragen, die Lausitz bundesweit bekannt zu machen.

Die beiden Landräte und der Oberbürgermeister sollten sich mit dem Wolfsprojekt schmücken, anstatt es zu bekämpfen. Wenn sie es ernst meinen mit ihrer Kritik an der Jugendhilfekürzung, dann sind sie herzlich dazu eingeladen, sich morgen an der Demonstration gegen die geplanten Kürzungen vor dem Sächsischen Landtag zu beteiligen!

Bürowiedereröffnung in Bitterfeld-Wolfen

Am Montag luden Jan Korte und die Landtagsabgeordnete Angelika Hunger zur Wiedereröffnung des gemeinsamen Bürgerbüros in Bitterfeld ein. Nach mehreren Wochen der Renovierung feierten rund 80 Bürgerinnen und Bürger die neu gestalteten Räumlichkeiten. Viele Vertreter von Vereinen, Verbänden, der Polizei und der Gewerkschaften waren gekommen, um mit den Abgeordneten ins Gespräch zu kommen.

In Zukunft sollen im Bürgerbüro kulturelle Veranstaltungen und inhaltliche Themenabende stattfinden. Unter dem Motto “Direkt gewählt - direkt erreichbar” hat Jan Korte nun an vier Standorten ein Bürgerbüro: Staßfurt, Bernburg, Köthen und Bitterfeld-Wolfen.

Gleichzeitig nutzte Hungers Mitarbeiterin Dagmar Zoschke die Gelegenheit um „Danke” zu sagen für die enorme Unterstützung im Wahlkampf um das Amt der Bürgermeisterin der Stadt. Auch Jan Korte hatte diesen im letzten Jahr tatkräftig unterstützt.

Frauentagsaktion im Wahlkreis

In dieser sitzungsfreien Woche ist Jan Korte wieder in seinem Wahlkreis unterwegs. Am Montag stand dabei natürlich der Internationale Frauentag im Mittelpunkt. In Bernburg gab es bei einer öffentlichen Bürgersprechstunde auf dem Karlsplatz tatkräftige Unterstützung durch MdL Birke Bull und andere GenossInnen. 100 Rosen und Grußkarten gingen hier an die Bürgerinnen der Saalestadt. In Staßfurt wurden am Nachmittag die gewerbetreibenden Frauen in der dortigen Fußgängerzone ebenfalls mit Blumen, Karten und Gummiherzchen überrascht. Der zum mittlerweile 99. Mal begangene weltweite Feiertag erfreut sich auch in Jan Kortes Wahlkreis großer Beliebtheit.
Zwischendurch machte Jan Korte noch im Tourismuszentrum Löderburger See halt. Leiter Michael Schnock führte über das Gelände des beliebten Ausflugsziels nahe Staßfurt und erläuterte die Pläne für die bevorstehende Saison. Korte sagte Unterstützung für ein geplantes Ferienlager für sozial Benachteiligte zu.

Presseecho in der Volksstimme vom 9. März 2010 (“Christdemokraten und Linke überraschen Frauen an ihrem Ehrentag”)

und am 10. März 2010 (“Ferienlager für sozial schwache Kinder am See”)


Was Geheime so treiben …

Kolumne von Jan Korte

Erschienen in Neues Deutschland vom 9. März 2010

Linke trauen ja den geheimen Diensten im Allgemeinen und dem Verfassungsschutz im Besonderen (zu recht) alles mögliche zu. Kein Knacken im Telefon, das nicht kommentiert wird: Ist wohl der Verfassungsschutz.« Soweit, so lustig. Der aktuellste Fall von bizarrer Tätigkeit ist der Fall von Jannine Menger-Hamilton, Pressesprecherin der LINKEN im Landtag von Schleswig-Holstein, wohnhaft in der Region Hannover: Die Eltern kommen aus England (Vater) und Italien (Mutter), somit hat sie beide Staatsbürgerschaften, sie ist mit einem Deutschen verheiratet. Aufgewachsen in Niedersachsen, beantragte sie die deutsche Staatsbürgerschaft.

Die wird ihr bis heute verwehrt, weil sie Mitglied der Linkspartei ist. Die wiederum in Niedersachsen vom Verfassungsschutz beobachtet wird. In einer Meldung des niedersächsischen Innenministeriums heißt es aktuell, » … dass sich Ausländer zur freiheitlich demokratischen Grundordnung… « bekennen müssen. Offenbar wird Jannine Menger-Hamilton dieses Bekenntnis nicht geglaubt - sofern man sie denn überhaupt gefragt hat. Als besonderen Beleg für staatsfeindliche Tätigkeit wird unter anderem angeführt, dass sie ja 2008 sogar »stellvertretende Kreisschatzmeisterin« geworden ist - eine besonders verwerfliche Wühlarbeit gegen die Freiheitlich-Demokratische-Grundordnung - kurz FDGO. Absurd - um es höflich auszudrücken. Aberwitzig - selbst für konservative Linkenverächter.

Was sagt uns der Vorgang? Statt sich der politischen Auseinandersetzung zu stellen, wird sie mit geheimdienstlichen Mitteln und der Verweigerung von Einbürgerungen geführt. Das ist schlicht antidemokratisch. Jannine ist kein Einzelfall. Die Beobachtung der LINKEN in einigen Bundesländern und dem Bund ist der Beleg, dass Geheimdienste und die daraus folgende Verweigerung der Einbürgerung andere vom demokratischen Engagement abschrecken und einschüchtern sollen - bis hin zur staatsbürgerlichen Existenz. Dieses zu skandalisieren, wäre Aufgabe von vielen - inner- und außerhalb des Parlaments. Es ist Aufgabe, auch auf die aufmerksam zu machen, die weniger im Fokus der Öffentlichkeit stehen.

Zum anderen fragt man sich, was eigentlich recht gut bezahlte Mitarbeiter des Verfassungsschutzes den ganzen Tag so machen? Herausfinden, dass jemand stellvertretende Kreisschatzmeisterin geworden ist! Und dass damit die FDGO ins Wanken gebracht wird - was für irre Erkenntnisse, befördert von einem niedersächsischen Innenminister, der mental voll in den Siebzigern hängen geblieben ist. Und: Nach dem abermaligen Urteil des Bundesverfassungsgerichtes sollten einmal ganz andere über ihr Verhältnis zu den Grundrechten nachdenken.

DIE LINKE ist gegen den Abbau im öffentlichen Dienst. In diesem Fall sollte die LINKE allerdings ein Auge zudrücken und offen, nicht geheim, einem Abbau bestimmter Stellen das Wort reden.

Jan Korte ist Mitglied des Bundestages und LINKE-Fraktionsvorstandes.

Caren Lay gratuliert zum Frauentag

Caren Lay wird heute ab 15.00 Uhr  in Bautzen im Haus der Sorben und morgen, am 08. März ab 15.00 Uhr  im Abgeordnetenbüro von MdL Marion Junge (DIE LINKE) an den Feiern anlässlich des 99. internationalen Frauentages teilnehmen und freut sich auf interessante und angenehme Gespräche. Interessierte Frauen sind herzlich eingeladen!

Weiterhin erklärt Caren Lay, Mitglied im Parteivorstand der Partei DIE LINKE anlässlich des internationalen Frauentages:

Unerträglicher Zustand – Der Stundenlohn bei Frauen liegt knapp ein Viertel unter dem ihrer männlichen Kollegen – damit ist Deutschland beinahe Schlusslicht in Europa.

Der kleine Unterschied zwischen Männern und Frauen wird zunehmend größer: Verdienten Frauen vor zwei Jahren ein Fünftel weniger als ihre männlichen Kollegen, ist es jetzt bereits knapp ein Viertel. Nur wenige Länder in Europa stehen noch schlechter da. Dieser Zustand ist unhaltbar und unerträglich.

Frauen sind damit doppelte Verliererinnen. Sie arbeiten überproportional oft in prekären Beschäftigungsverhältnissen und im wachsenden Niedriglohnsektor. Diese Bereiche sind von Entlassungen zuerst betroffen und die ohnehin miesen Löhne steigen nicht. Generell haben Frauen schlechtere Aufstiegschancen, sind in Führungsetagen kaum präsent.

DIE LINKE fordert: Gleiche Arbeit, gleicher Lohn und gleiche Chancen. Wir fordern ein Gleichstellungsgesetz für die private Wirtschaft. Unternehmen, in welchen Frauen oder Männer bei Bezahlung, Aufstieg und Verantwortung benachteiligt sind, sollen verbindlich Gleichstellungsmaßnahmen einführen. Eine weitere Maßnahme wäre ein gesetzlicher Mindestlohn von 10 Euro, dieser würde insbesondere Frauen zu Gute kommen, da sie vor allem in Niedriglohnbereich tätig sind.