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Archiv für die Kategorie ‘Linkeblogs’

Tweets von 2010-03-12

Hausbesetzung in Geringswalde, nachdem die Jugend ihren Jugendclub "solid" verloren hatte: http://tinyurl.com/yf4l3qd #

Kurzfristig Berlin

Den Morgen beginne ich damit, im Landtag drängende Briefe zu beantworten.

Direkt im Anschluss wartet ein durcheinander gewürfelter Terminplan auf mich. Ich habe nun Termine in Berlin. Ich kann daher leider nicht an der Eröffnung von Susanne Hennigs neuem Wahlkreisbüro am Berliner Platz teilnehmen und entschuldigende mich dafür bei ihr in einem Anruf.

Die Fahrt ist mit durchgehendem Regen und Schneematsch sehr anstrengend. Die ersten drei Termine von Germana in Berlin liegen an jeweils unterschiedlichen Stadtenden. Das führt zu drei kleinen Weltreisen quer durch die Stadt.

Am Abend gehen wir dann zur Ausstellungseröffnung mit dem Titel „Schwarzes Eis – Malerei von Sergej Lochthofen“. Neben Bildern und Malereien stellt Sergej Lochthofen hier die ersten Buchseiten aus dem Buchprojekt über seine Familie vor. Meine Anwesenheit bei der Eröffnung ist offensichtlich für die meisten überraschend und wird sehr positiv aufgenommen, auch unter den vielen Thüringer Gästen. Vor diesem Hintergrund entwickeln sich viele interessante, politische und private Gespräche.

War meine Einbürgerung ein Versehen?

Die Beantwortung der folgenden Kleine Anfrage durch die Landesregierung ist für den kommenden Donnerstag vorgesehen. War meine Einbürgerung ein Versehen? Im Zuge der Presseberichterstattung über das seit mehr als zwei Jahren andauernde Einbürgerungsverfahren von Jannine Menger-Hamilton wurde öffentlich bekannt, dass sich der Innenminister im Mai 2008 nicht nur mit ihrem Einbürgerungsantrag, sondern auch mit meiner Einbürgerung befasst [...]

NaturFreunde: Bundeseigene Wälder dürfen nicht privatisiert werden


Berlin, 12. März 2010 – Zu den Plänen der Bundesregierung, bis zum Jahr 2014 50.000 Hektar Wald zu verkaufen, erklären die Mitglieder des Bundesvorstandes der NaturFreunde Deutschlands Uwe Hiksch und Eckart Kuhlwein:

Die Bundesregierung hat auf eine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bestätigt, dass sich im Eigentum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zurzeit über 50.000 Hektar Waldfläche befindet. Darüber hinaus verfügt die Bodenverwertungs- und Verwaltungsgesellschaft (BVVG) über weitere 80.000 Hektar Waldfläche, von denen 50.000 Hektar bis zum Jahr 2014 verkauft werden sollen. Die übrigen 30.000 Hektar Wald sollen für die Restitution zur Verfügung stehen oder als Flächen dem Nationalen Naturerbe oder an Naturschutzträger übertragen werden.

Die NaturFreunde Deutschlands lehnen die geplante weitere Privatisierung der staatlichen Wälder ab. Wir fordern die Bundesregierung auf, sofort den geplanten Verkauf von 50.000 Hektar Wald zu stoppen. Denn diese staatlichen Wälder bieten große Möglichkeiten für eine nachhaltige Waldpolitik. Das Ziel, die nationale Biodiversitätsstrategie umzusetzen und fünf Prozent der Wälder einer natürlichen Entwicklung zu überlassen, kann verbindlich nur dann umgesetzt werden, wenn die öffentliche Hand hierfür auch ausreichend Flächen zur Verfügung stellt. Dieses Ziel hat sich die Bundesregierung selbst gesetzt. Die Wälder sollen zur Wiederherstellung von natürlichen Räumen aus der Waldnutzung herausgenommen werden. Um dieses sinnvolle Ziel zu erreichen, müssen von den 11.076 Millionen Hektar Waldfläche in Deutschland etwa 554.000 Hektar aus der Nutzung genommen werden.

Nach ihren eigenen Vorgaben möchte die Bundesregierung erreichen, dass von den Staatswäldern zehn Prozent der Fläche nicht mehr genutzt werden. Bei einer Waldfläche von etwa 3,6 Millionen Hektar Staatswald müssten mindestens 360.000 Hektar für eine nutzungsfreie Entwicklung der Wälder zur Verfügung gestellt werden. Dem steht jedoch die Grundausrichtung des Gesetzes über die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben entgegen, wo es im § 1 Absatz 1 heißt, die Bundesanstalt habe nicht betriebsnotwendiges Vermögen wirtschaftlich zu veräußern. Dieses neoliberale Prinzip muss sofort geändert werden. Stattdessen muss die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben beauftragt werden, das öffentliche Eigentum für eine nachhaltige Umweltstrategie zur Verfügung zu stellen.

Die NaturFreunde Deutschlands fordern die Bundesregierung auf, angesichts des dramatischen Verlustes an biologischer Vielfalt die internationalen Verträge zu beachten und im eigenen Einflussbereich einen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität zu leisten. Deutschland muss gerade in der Periode seiner Präsidentschaft der Vertragsstaaten der Biodiversitätskonvention mit einem guten Beispiel vorangehen. Eine Privatisierung der staatlichen Wälder und Flächen zur kurzfristigen Haushaltssanierung ist keine nachhaltige und zukunftsfähige Politik.

Schwarz-gelber Sparkurs gefährdet aktive Arbeitsmarktpolitik

Die Linke. im Bundestag

Die Linke. im Bundestag

Sabine Zimmermann

Sabine Zimmermann

12.03.2010 – Pressemitteilung – Sabine Zimmermann

Schwarz-gelber Sparkurs gefährdet aktive Arbeitsmarktpolitik

„Der schwarz-gelbe Sparkurs in der aktiven Arbeitsmarktpolitik verschlechtert die Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt und gefährdet die Handlungsfähigkeit der Bundesagentur für Arbeit“, so Sabine Zimmermann zu Warnungen der Bundesagentur für Arbeit nach der Sperrung von 900 Millionen Euro für die aktive Arbeitsmarktpolitik durch die Koalition im Bundeshaushalt.

die ganze Pressemitteilung


Eingetragen unter:Statements Tagged: Arbeitsmarktpolitik, Bundesagentur für Arbeit, Die Linke., Langzeitarbeitslose, Sabine Zimmermann

Wrackheringe, Schinkenbrot ohne Schinken und andere Themen

foodwatch

foodwatch

haben Sie schon einmal einen “Wrackhering” gegessen? Einen was? Genau! Das ist ein beschädigter Salzhering, der in den Handel kommt. Wer solche Begriffe festlegt? Die Lebensmittelbuchkommission, ein in der Öffentlichkeit weitgehend unbekanntes Gremium. Es bestimmt in geheimen Sitzungen, wie Lebensmittel definiert werden und was in welche Produkte gesteckt werden darf. Herauskommen ist dabei auch eine ganze Reihe absurder Regelungen und irreführender Bezeichnungen. foodwatch wollte wissen, wie diese zustande kommen, und klagte auf Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle. Was daraus wurde, erfahren Sie in diesem Newsletter.

zum newsletter von foodwatch


Eingetragen unter:Berichte Tagged: foodwatch, Lebensmittel, Lebensmittelbuchkommission, Salzhering, Wrackhering

Dohnanyi donnert

Einmal abgesehen von der Frage, ob es wirklich eine so gute Idee wäre,
in Nordrhein-Westfalen auf ein rot-rot-grünes Bündnis hinzuarbeiten – an Gegnern einer solchen Koalitionsvariante fehlt es nicht. Die CDU kann sich dabei auch auf Sozialdemokraten verlassen: Bei einem von der schwarz-gelben Landesregierung veranstalteten „Zukunftskongress“ begrüßt Ministerpräsident Jürgen Rüttgers den Ex-SPD-Minister Klaus von Dohnanyi, und der weiß, was er am Rande einer solchen Veranstaltung zum geflissentlichen weiterzitieren in den Medien aufzusagen hat: „Wenn die SPD an ihrem eigenen Untergang graben will, dann sollte sie mit der Linken koalieren. Das wäre nach meiner Meinung auch das berechtigte Ende, weil man mit dieser Partei nicht koalieren kann.“ Genau. Beziehungsweise: Basta. Sieht man ja auf Bundesebene, wie erfolgreich eine SPD ist, die jeden den Gedanken an eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei wie eine ansteckende Krankheit behandelt: 23 Prozent. (vk)

Unsoziale Preistreiberei des Staates ist ein Skandal

Angesichts steigender Preise für Schulessen infolge einer Erhebung der Umsatzsteuer erklärt Bodo Ramelow, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Das ist ein Skandal und Beleg für eine zutiefst ungerechte Politik.“

Die so genannte Neuausrichtung der Mehrwertsteuersätze für Speisen und Getränke durch die schwarz-gelbe Koalition wird zu einer deutlichen Verteuerung von Schulessen führen, weil bei ausgeteiltem Essen neuerdings der volle Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent und nicht mehr der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent veranschlagt wird.

„Dies ist ein erneutes Beispiel schamloser Klientelpolitik. Die Günstlingswirtschaft nimmt immer schlimmere Formen an. Offenkundig werden jetzt Eltern für Steuergeschenke an Hotelimmobilienbesitzer zur Kasse gebeten“, kommentiert Ramelow die asoziale Ausrichtung schwarz-gelber Politik. Während Hotelbesitzer mit dem von der FDP initiierten gesenkten Mehrwertsteuersatz beschenkt wurden, „müssen jetzt wohl Eltern entweder Spenden für die FDP sammeln, damit die Steuersätze für Schulessen korrigiert werden, oder so lange erhöhte Sätze zahlen, bis Steuerpräsente an Großverdiener nicht mehr zu Buche schlagen“, sagt Ramelow mit Blick auf die Großspenden für die FDP aus dem Hotel- und Wirtschaftsbereich.

„Wenn sich der Staat steuertreibend und preistreibend an der Zukunft von Kindern vergeht, wird der Irrwitz verfehlter und asozialer Politik auf die Spitze getrieben. Wenn vor der Schule ein Bratwurststand Fast Food mit geringerer Mehrwertsteuer verkauft, in der Schule das Essen aber voll besteuert wird, ist das Ausdruck kollektiver Verantwortungslosigkeit der Berliner Regierungsriege“, sagt Ramelow und fordert einen sofortigen Stopp der Regelungen. Gekochtes Schulessen müsse komplett steuerfrei gestellt werden.

it’s britney bitch!


it's britney bitch!
it's britney bitch!
it's britney bitch!
it's britney bitch!

coole flyer, also wird’s auch ’ne coole party..

“Ein Dschungel der Bürokratie”

Etliche Bürgerinnen und Bürger in Bitterfeld, Bernburg, Staßfurt und Köthen nutzten am Mittwoch und Donnerstag die Hartz-IV-Infotage zur individuellen Beratung. Das Beratungsangebot, das schon einige Male stattfand, hatte der Wahlkreisabgeordnete Jan Korte organisiert. Bei Bürgersprechstunden wurde er regelmäßig von Betroffenen auf ihre Probleme mit Bescheiden und Fehlentscheidungen der ARGEn angesprochen wird und sah daher dringenden Handlungsbedarf. Vor fünf Jahren konnte Jan Korte die heutige Bundestagsabgeordnete und Rechtsanwältin Halina Wawzyniak dafür gewinnen, extra aus Berlin in den Wahlkreis Anhalt zu kommen um individuelle Beratungen anbieten zu können.

Auf die Infotage gab es einige Resonanz in den Medien:

“Ein Dschungel der Bürokratie” erschienen in der Mitteldeutschen Zeitung vom 12.3.2010

“Hartz-IV Informationstag mit Bundestagsabgeordneten” Beitrag im RBW-Fernsehen