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Leipziger Bündnis gegen Atomkraft: Schwarz- Gelb produziert Müll – die Atomkraft ist ein Problem

Zur heutigen spontanen Aktion gegen die von Schwarz-Gelb geplante Verlängerung der Atomkraftwerkslaufzeiten: Anlässlich des Besuches der Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Leipziger Energiebörse EEX hat das Bündnis gegen Atomkraft Leipzig zu einer spontanen Unmutsbekundung aufgerufen. Protestierende versammelten sich vor dem Uniriesen (welcher vor einigen Jahren von der Staatsregierung privatisiert wurde und nun der US-Investmentbank Merrill Lynch gehört), in welchem die Veranstaltung mit der Kanzlerin stattfand, um ihre Ablehnung gegen die Energiepolitik der Bundesregierung kundtun.


„Die Bundesregierung will die Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängern, dies ist nicht nur vor dem Hintergrund der ungeklärten Endlagerfrage nicht hinnehmbar“, erklärte das Bündnis. Die Mehrheit der Menschen in Deutschland will keine Atomkraft mehr. Das hat nicht zuletzt der 120 Kilometer lange Protest der Menschenkette zwischen Krümmel und Brunsbüttel gezeigt. Die Bundesregierung wird, auch aufgrund der extrem mächtigen Atomlobby, versuchen, die Laufzeitverlängerung zu beschließen, und im November werden auch wieder die Castor-Transporte nach Gorleben rollen. Damit wird nicht nur das Risiko der strahlenden Zukunft erhalten, sondern gleichzeitig wird auch der Umstieg und Ausbau der erneuerbaren Energien spürbar abgebremst. Die Profiteure der unverantwortlichen Politik sind die großen Energiemonopolisten.
Auch Sachsen überweist seit 1995 jährlich 90.000 Euro für die Atommüll Zwischenlagerung nach Ahaus. Dazu kamen im Jahr 2005 noch 834.000 Euro für die Transporttechnik des Castors und 469.000 Euro für den Einsatz von mehr als 6.500 Polizisten zur Sicherung der Atomtransporte. Weil auch im sächsischen Rossendorf immer noch Plutonium lagert, sind die Risiken auch hier nicht beseitigt und am Standort kann bisher kein Cent eingespart werden.

Auch für die Stadtwerke Leipzig stellt die Verlängerung der Laufzeiten mehr als ein Ärgernis da, behindert es doch die Unternehmensstrategie die auf die erneuerbaren Energien ausgerichtet ist. Offensichtlich hat die Bundesregierung die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Die Aktion sollte die Kanzlerin darauf aufmerksam machen, dass der aktuell eingeschlagene Regierungskurs auf breiten Widerstand stößt und dass es eine Alternative zu Schwarz Gelb gibt.

Vor diesem Hintergrund kündigte das Bündnis auch in Leipzig einen heißen Herbst an. So wird es weitere Protestaktionen geben: Bereits am kommenden Samstag, 21.September wird es in der Innenstadt Proteste vor dem Büro des Leipziger Bundestagsabgeordneten Thomas Feist (CDU) geben und am 04.09. ist die nächste Demonstration auf dem Leipziger Augustusplatz geplant. Am 18.09. mobilisiert das Bündnis gemeinsam zur Großdemonstration nach Berlin. Auch Diskussionsveranstaltungen sind in Vorbereitung.

Die Unterstützer des Leipziger Bündnis gegen Atomkraft sind u.a.: BUND Leipzig, NaBu Leipzig, Klima-Allianz Leipzig, Attac Leipzig, BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, linksjugend,  DIE LINKE Leipzig, Grüne Jugend Leipzig, Jusos Leipzig

Hier auch der Bericht dazu auf den Seiten Leipziger Internet Zeitung: Angela Merkel zu Besuch in Leipzig und eine Demo: Spontanaktion gegen Atomkraft am Uniriesen.

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Rund 5000 Menschen schlagen “Atomalarm”

Berlin (ots) – Insgesamt rund 5.000 Menschen haben vor den Wahlkreisbüros von 60 Bundestagsabgeordneten mit Tröten, Pfeifen und Trommeln gegen längere Laufzeiten für Atomkraftwerke demonstriert. Mit der Aktion unter dem Motto “Atom-Alarm” wurden die Abgeordneten von CDU/CSU und FDP aufgefordert, sich bei Bundeskanzlerin Merkel für einen Verzicht auf längere Laufzeiten einzusetzen. Etliche Abgeordnete diskutierten mit den Demonstranten über die atompolitischen Pläne der Bundesregierung. Zu den Aktionen aufgerufen hat das Kampagnennetzwerk Campact.

Die Atomkraftgegner übergaben den Abgeordneten die Erklärung “Atomkraft abschalten”, die bereits von über 150.000 Bürgerinnen und Bürgern unterzeichnet wurde. Darin wird die schwarz-gelbe Bundesregierung aufgefordert, nicht am Atomausstieg zu rütteln ( www.atomkraft-abschalten.de ).

“Mit den Aktionen wollen wir den Abgeordneten deutlich machen, dass Ihnen das Thema Atomkraft in ihrem Wahlkreis auf die Füße fällt, wenn sie die Bundesregierung nicht von ihrem unverantwortlichen Pro-Atom-Kurs abbringen”, sagte Campact-Geschäftsführer Christoph Bautz. “Die Menschen im Lande wollen keine längeren Laufzeiten für die alternden Atomkraftwerke, sondern endlich aus der Risikotechnologie Atomkraft aussteigen.”

Die Aktionen vor den Wahlkreisbüros waren der Auftakt zu einer Reihe von Aktionen, mit denen das Kampagnennetzwerk Campact den “Atompolitikern” einen “heißen Sommer” in ihren Wahlkreisen bereiten will.

Nein zum Ausstieg aus dem Atomausstieg! – Aktion am 26.07. in Leipzig

Bis Ende September will die Bundesregierung über die Zukunft der Atomkraft entscheiden. Doch unter den Bundestagsabgeordneten von Union und FDP wächst die Sorge, dass ihnen längere Laufzeiten daheim im Wahlkreis ordentlich auf die Füße fallen. Am kommenden Montag wollen wir auch in Leipzig dem CDU-Abgeordneten Dr. Thomas Feist klar machen, dass die Menschen in seinem Wahlkreis möglichst rasch aus der Atomkraft aussteigen wollen!

Vor seinem Wahlkreisbüro schlagen wir unüberhörbar Alarm – mit Trommeln, Töpfen, Rasseln und Pfeifen. Außerdem wollen wir Dr. Thomas Feist eine Erklärung gegen Atomkraft überreichen, die bereits über 150.000 Menschen unterzeichnet haben. Zeitgleich finden bundesweit vor rund 50 Wahlkreisbüros weitere Alarm-Aktionen statt.

Kommt vorbei und unterstützt die Aktion!

WO?: Wahlkreisbüro von Dr. Thomas Feist, Brühl 33, 04109 Leipzig
WANN?: Montag, 26. Juli, 12.15 bis 13.00 Uhr
WEITERE INFOS?: http://www.campact.de/atom2/sommer/leipzig

Der Atom-Alarm ist der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Aktionen in den Wahlkreisen der Parlamentarier. Unser Ziel: Dass am Ende eines “heißen Sommers” möglichst viele Abgeordnete nach Berlin zurückkehren und Kanzlerin Merkel mitteilen: “Längere Laufzeiten? Die fliegen mir daheim im Wahlkreis gehörig um die Ohren – das kann ich nicht mittragen!”

Können Ihr dabei sein? Bringt doch möglichst etwas mit, mit dem ihr lautstark Alarm schlagen könnt, gerne auch bunt gestaltet. Leitet diese Info auch gerne an Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen weiter.

Hier kann die Campact Erklärung zum Ausstieg aus der Atomkraft unterzeichnet werden.

Die Campact-Aktionen in den Wahlkreisen der Abgeordneten benötigen auch Unterstützung. Hier kann gespendet werden.

„Das Leben ist bunter“

Was haben Jan Korte (Die Linke), Kai Gehring (Bündnis 90/Die Grünen), Sönke Rix (SPD) und einige andere Politiker aus den drei Parteien gemeinsam? Mehr als man denkt! Sie alle sind Unterstützer des Rot-Rot-Grünen Positionspapiers „Das Leben ist bunter”:

Für einen Idealismus ohne Illusionen - das Leben ist bunter

… als das Schwarz und Gelb der gegenwärtigen Regierungskoalition, und auch bunter
als graue Theorien über politische Dogmen. Das Leben ist so bunt wie die Erfahrungen,
die jede und jeder von uns gesammelt hat, und so vielfältig wie unsere Vorstellungen
darüber, wie unsere Gesellschaft einmal aussehen könnte und vor allem auch, welche
politischen Werte uns bewegen. Genau darüber diskutieren wir seit einiger Zeit
gemeinsam und dieses Papier spiegelt den aktuellen Stand unserer Diskussion wieder.
Wir sind jüngere Politikerinnen und Politiker der Grünen, der SPD und der Linken.

Andere Mehrheiten sind möglich

Wir wissen, dass ein rot-grün-rotes Bündnis unter besonderer Beobachtung stehen
würde. Damit es krisenfest ist, muss ein solches Bündnis gemeinsame Werte teilen und
sich auch der Unterstützung außerparlamentarischer Bündnispartner sicher sein. Ob am
Ende die inhaltlichen Übereinstimmungen, der gesellschaftliche Rückhalt und der
gemeinsame Wille zur Übernahme von Verantwortung eine rot-rot-grüne Mehrheit
Wirklichkeit werden lassen, steht heute noch nicht fest. Wir wissen, dass es Hürden und
Bedenken in jeder unserer Parteien gibt, Vorbehalte wie Vorurteile, aber eben auch
inhaltliche Unterschiede. Wir haben nun den Dialog über die Möglichkeiten eines
solchen Bündnisses auf Bundesebene begonnen. Und wir wollen uns auf den Weg
machen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu diskutieren; nicht mehr und nicht
weniger.

Wir möchten Denkanstöße für Ideen geben, wie die Gesellschaft von morgen aussehen
könnte. Wir ziehen Konsequenzen aus den ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen
Krisen eines ungezügelten globalen Kapitalismus, der die Grenzen der ökologischen
Belastbarkeit längst überschritten hat und auf soziale Herausforderungen nicht
angemessen reagieren kann. Wir wollen die soziale Spaltung der Gesellschaft
überwinden, statt den Mangel zu verwalten.

Wir müssen das Primat der Politik verteidigen, statt eine Entwicklung zu akzeptieren, die
das Politische und die Demokratie aushöhlt. Gerade globalisierte Märkte brauchen
demokratische Kontrolle. Wir wollen eine Neudefinition der Rolle des Staates, um mehr
soziale Gerechtigkeit, mehr individuelle Freiheit und mehr kulturelle Offenheit sowie
Teilhabe zu erreichen. Der Staat darf nach unserer Auffassung nicht zum bloßen
Kriseninterventionsdienst verkommen, der mit dem Geld der Steuerzahler die Schäden
des Finanzsystems ausbügelt.

Wir kleben nicht an Dogmen, haben keine Illusionen, sondern teilen Ideale und Ideen für
eine zukunftsfähige solidarische Gesellschaft. Wir stehen für einen Politikstil, der die
globalen gesellschaftlichen Probleme ehrlich reflektiert, der Konflikte austrägt und die
Probleme von heute nicht auf kommende Generationen und auf die Schwächsten der
Gesellschaft abwälzt. Keine Lösung ist für uns jedoch, allen alles zu versprechen.

Aber gelingt es uns, mit einem neuen sozial-ökologischen Gesellschaftsvertrag die
großen Krisen unserer Zeit zu lösen? Oder werden durch altbackene neoliberale
Konzepte, wie nicht finanzierbare Steuersenkungen, Klientelpolitik und Lobbyismus die
Probleme verschärft und wird damit zusätzlich eine Krise des demokratischen Systems
hervorgerufen?

Wir beziehen Position und suchen emanzipatorische, demokratische, nachhaltige und
solidarische Lösungen. Wir wollen diese gesellschaftlich mehrheitsfähig machen und in
konkrete Handlungsentwürfe umsetzen. In den nächsten Jahren entscheidet sich, wer
die Kosten für die Wirtschaftskrise zahlt. Gleichzeitig wird entschieden, ob wir mehr
soziale Gerechtigkeit schaffen, Klimawandel wie Artensterben auf ein vertretbares Maß
reduzieren und ob es uns gelingt, den Bürgerinnen und Bürgern das Vertrauen in
unsere Demokratie wiederzugeben. Das sind zentrale Unterschiede zur aktuellen Politik
von Schwarz-Gelb.

Wie wir leben

Das Leben vieler Menschen wird immer stärker von rasanten Wandlungsprozessen
bestimmt. Beim gesellschaftlichen Zusammenhalt erleben wir eine zunehmende soziale
und räumliche Fragmentierung bis hin zur Ausgrenzung ganzer Bevölkerungsgruppen.
Die sich verfestigende soziale und räumliche Spaltung der Gesellschaft in Arm und
Reich führt auch zu Unsicherheit als bestimmendem Lebensgefühl für Viele.

Unsere Gesellschaft befindet sich in einer Phase des Umbruchs. Wir erleben eine
Erfolgsgesellschaft, in der gesellschaftliche Krisen individuell verarbeitet werden
müssen. Das Versprechen, dass Leistung sich „lohnt” und automatisch in Erfolg mündet,
löst sich für einen wachsenden Teil der Bevölkerung nicht mehr ein. Stattdessen erleben
wir, wie einige zu passiven Gewinnern werden, während Erwerbslose und
Transferhilfeempfänger aller aktivierender Sozialstaatspolitik zum Trotz als stigmatisierte
Verlierer dastehen.

Diesen Entwicklungen liegt ein unreflektiertes und unökologisches
Wachstumsparadigma zu Grunde, dass angesichts globaler Katastrophen an seine
Grenzen gestoßen ist und gleichzeitig immer mehr an der Lebenswirklichkeit der
Menschen vorbeigeht. Gleichzeitig beobachten wir eine Krise der politischen
Lösungsansätze: Negative Erfahrungen aus Staats- und Marktversagen führen bei
immer mehr Bürgerinnen und Bürgern zu einem Gefühl politischer Entmündigung. Viele
Menschen funktionieren nur noch unter Stress und Leistungsdruck in einem System,
dem sie immer weniger vertrauen und für das sie sich oft nicht mehr engagieren wollen.

In den vergangenen Jahren fand eine Entpolitisierung des Politischen statt, der bis jetzt
zu wenig entgegengesetzt wurde. In Zeiten, in denen wir erfahren müssen, wohin ein
blindes Wachstumserfordernis führt; in denen wir erkennen müssen, wie fehlgesteuerte
Finanzsysteme ganze Volkswirtschaften zusammenbrechen lassen und in denen
verantwortungsvolle Politik ersetzt wird durch Versuch und Irrtum, fällt konservativen
Parteien und Regierungen nichts anderes ein, als weiter auf Maßnahmen zur
Steigerung des Wachstums mit der Folge sozialer Spaltung und ökologischer
Zerstörung zu setzen.

Wir sind uns bewusst, dass angesichts der internationalen Verflechtungen mit ihren
wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Konsequenzen Politik nicht mehr mit
nationalstaatlichem Fokus allein entwickelt werden kann. Ohne eine internationale
Perspektive lassen sich die entscheidenden Fragen zu Energieversorgung, Klimaschutz,
Sozialstandards, Steuern, Handelsbeziehungen und Binnenmarkt nicht sinnvoll
beantworten. Die notwendige Regulierung der Finanzmärkte macht das mehr als
deutlich. Aus diesen Gründen wollen wir eine Politik vorantreiben, die nicht mehr in der
Kleinstaaterei denkt, sondern internationale Verantwortung übernimmt.

Eine besondere Bedeutung hat die Europäische Union als Antwort auf die
Globalisierung und als großes Friedens- und Integrationsprojekt auf dem europäischen
Kontinent. Wir treten deshalb für eine vertiefte Integration ein, sehen jedoch
Handlungsbedarf für Entwicklungskorrekturen der EU. Die aktuelle Krise des Euro, des
Stabilitätspaktes und der Institutionen zeigt: Die Europäische Union muss
demokratischer organisiert, um eine Sozial- und Wirtschaftsunion ergänzt und auf fairen
Wettbewerb mit hohen Sozial- und Ökologiestandards ausgerichtet werden. In diesem
Kontext stehen wir vor der Aufgabe, auch die internationale Verantwortung
Deutschlands und Europas neu zu definieren. Das betrifft die Verantwortung für Fragen
des Nord-Süd-Ausgleichs, der Rolle der Vereinten Nationen und des Völkerrechts. Wir
wissen, dass wir in Teilen unterschiedliche Vorstellungen von der Rolle Deutschlands in
Europa und der Welt haben. Wir verschweigen diese nicht, sondern versuchen sie zu
diskutieren.

Was wir wollen

Inhaltsleere Farbenspiele bringen niemanden weiter. Bündnisse müssen sich an
gemeinsamen Inhalten festmachen. Wir sind überzeugt, dass es trotz der großen
Unterschiede zwischen den drei Parteien gemeinsame Ziele gibt, die eine rot-grün-rote
Option möglich und sinnvoll machen.

Ziele, bei denen große Einigkeit besteht sind:

- längeres gemeinsames Lernen
- interkulturelle Bildung
- Stärkung der individuellen Förderung durch mehr kreative Bildungsinhalte
- die Idee einer solidarischen Bürgerversicherung im Gesundheitswesen
- eine gerechtere Wirtschafts- und Sozialordnung
- Mindestlöhne und eine repressionsarme Mindestsicherung
- der ökologische Umbau der Industriegesellschaft
- freies Internet sowie
- Bürger- und Menschenrechte, die diesen Namen wirklich verdienen

Dies bedeutet keine Aufgabe der Eigenständigkeit der einzelnen Parteien, die jede auch
in anderen Bündnissen regierungsfähig ist und bleiben soll. Es bedeutet kein Ende der
politischen Differenzen, die zwischen unseren Parteien bestehen. Wir lächeln diese
Differenzen nicht weg, sondern arbeiten an (neuen) Gemeinsamkeiten zur Klärung
gemeinsamer Projekte für eine Strategie der ökologisch sozialen Wende.

Wir sind jedoch zugleich davon überzeugt, dass diejenigen, die wie wir einen
Gestaltungsanspruch für eine ökologisch soziale Wende erheben, sich in einer
lebendigen Demokratie auf mehr als der Ebene rein parteipolitischer Überlegungen zu
bewegen haben. Unser Ziel liegt daher in dem Austausch nachvollziehbarer und
anschlussfähiger gemeinsamer Konzepte.

Die ökologische Erneuerung

Ein moderner Gerechtigkeitsbegriff bezieht Menschen auf dem ganzen Globus ein und
erkennt auch die Rechte der jungen und zukünftigen Generationen an. Die ökologische
Krise hat eine neue Dimension erreicht. Wir haben keine Zeit zu verlieren. Somit ist der
konsequente Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und eine ökologische
Erneuerung der gesamten Wirtschaft dringend notwendig.

Wir wollen die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien, Einsparung und Effizienz.
Unser Ziel ist es, schnellstmöglich 100% unserer Stromerzeugung aus erneuerbaren
Energien zu gewährleisten. Dazu müssen sowohl die Strukturen der vier Großkonzerne
aufgebrochen werden als auch die Verbraucherinteressen und soziale Ausgewogenheit
stärker in den Blickpunkt rücken. Wir müssen uns auf den Weg in eine
ressourcenschonende, effizientere und emmissionsarme Gesellschaft machen. Wir
wollen die richtigen politischen Rahmenbedingungen für eine „Grüne Industrielle
Revolution” setzen. Des Weiteren müssen wir die Art, wie wir produzieren,
transportieren und konsumieren, radikal verändern. Durch staatliches Handeln allein
wird dies nicht gelingen. Neben einer funktionierenden öffentlichen Daseinsvorsorge
braucht es auch geregelte Märkte, in denen Verbraucherinnen und Verbraucher auf
Augenhöhe agieren und sich der Macht des strategischen Konsums bewusster werden.
Gelingt uns dieser grundlegende Wandel nicht, werden wir unweigerlich unsere
Lebensgrundlagen zerstören.

Ohne stabile Ökosysteme ist erfolgreiches Wirtschaften nicht möglich. Der Schutz
unserer Lebensgrundlagen ist deshalb die Voraussetzung für erfolgreiche
Wirtschaftspolitik. Ein Land, das diese Herausforderungen rechtzeitig erkennt, hat
zugleich die besten Chancen, die Produkte und Technologien der Zukunft
vorausschauend zu entwickeln und zu produzieren. Der Erfolg der erneuerbaren
Energien zeigt, wie in diesem Bereich selbst in der Krise die Zahl der Arbeitsplätze
steigt. Auf diesem Weg setzen wir auch auf die Unterstützung der Gewerkschaften.

Soziale Gerechtigkeit

Wir erleben eine fragmentierte Gesellschaft, in der die soziale Schere immer weiter
auseinander geht und individuelle Lebenschancen von der sozialen Herkunft abhängen.
Wir brauchen eine Bildungs-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik, die den Ambivalenzen
unserer modernen Gesellschaft Rechnung trägt.

Individualisierung, Flexibilisierung und Pluralisierung der Arbeitswelt und von
Lebensentwürfen haben einerseits Freiheitsgewinne mit sich gebracht, muten
andererseits den Menschen aber auch viel zu. Wir wollen nicht zurück in die „goldenen
70er und 80er Jahre” der alten Bundesrepublik, als Sozialstaat und Arbeitsmärkte noch
viel fester als heute am Alleinernährermodell klebten und die unbefristeten
Vollzeitarbeitsplätze meist den Männern vorbehalten waren. Eine gerechte Gesellschaft
muss die Rahmenbedingungen setzen und die finanziellen Ressourcen zur Verfügung
stellen, damit gutes Leben, gute Arbeit und bestmögliche Bildung möglich sind und
Armut und Ausgrenzung nicht große Bevölkerungsgruppen abkoppeln.

Um Gerechtigkeit zu schaffen, brauchen wir eine konsequente Umverteilung. Auch
solide und verantwortungsbewusste Haushaltspolitik muss hier ansetzen. Dazu
benötigen wir ausreichende Einnahmen und einen intelligenteren aber vor allem
nachhaltigeren Umgang mit unseren finanziellen Ressourcen. Angesichts
überschuldeter Haushalte ist es notwendig, sich von überflüssigen und unökologischen
Subventionen und von teuren Prestigeprojekten zu trennen. Priorität muss auf den
qualitativen und quantitativen Ausbau unseres Bildungssystems gelegt werden -
angefangen bei der Kinderbetreuung, über unser Schul- und Hochschulsystem sowie
der beruflichen Bildung bis hin zur Weiterbildung. Wir wollen Teilhabe,
Chancengleichheit und Aufstieg durch Bildung endlich ermöglichen, anstatt die
bestehende Bildungsmisere zu verwalten oder schönzureden. Wir wollen starke
Bildungseinrichtungen für alle statt einer frühen Selektion.

Es geht um eine gerechte Erneuerung der Sozialsysteme. Das heißt auch, dass starke
Schultern mehr tragen müssen als schwache. Wir wollen eine Finanztransaktionsteuer,
eine höhere Belastung von großen Vermögen und Erbschaften, eine Anhebung des
Spitzensteuersatzes und den Abschied von kontraproduktiven, unökologischen
Subventionen. Wir wollen einen gesetzlichen Mindestlohn statt „Armut trotz Arbeit”, eine
solidarische Bürgerversicherung und eine Grundsicherung, die den Unsicherheiten des
modernen Lebens angemessen ist.

Dabei sind wir uns bewusst, dass soziale Gerechtigkeit sich nie ausschließlich über
Transferzahlungen erreichen lässt und mehr ist als Umverteilung. Wir stehen nicht für
einen Weg in die Alimentierungsgesellschaft, sondern setzen auf die aktive Partizipation
aller Bürgerinnen und Bürger.

Demokratie für alle

Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass sich immer mehr Menschen aus dem
politischen Prozess verabschieden, weil sie das Vertrauen verloren haben. Wir sind uns
einig in unserer Forderung nach mehr direkter Demokratie, nach Demokratisierung des
Bildungs- und Wirtschaftssystems und einem freien Internet. Wir brauchen eine liberale
Innen- und Rechtspolitik und eine Gesellschaft, in der Freiheit und Sicherheit nicht
gegeneinander ausgespielt werden - auch nicht nach den Terroranschlägen des 11.
Septembers 2001. Wir wollen Freiheit statt Überwachung, und wir wehren uns gegen
die Aushöhlung von Bürgerrechten durch Staat und Unternehmen. Die Möglichkeiten
von Mitbestimmung in Unternehmen müssen deutlich ausgebaut werden.

Wir wollen Demokratie leben und gesellschaftliche Realitäten in politische Prozesse
münden lassen. Die Stärkung der Freiheit der Einzelnen, was Selbstbestimmung und
Entfaltungsmöglichkeiten angeht, muss sich in einer modernen Gesellschaftspolitik
widerspiegeln. Tradierte Gesellschaftsbilder müssen überwunden werden, wir wollen ein
buntes Leben auch im Privaten. Die Gleichberechtigung der Geschlechter steht dabei
genauso im Mittelpunkt wie gleiche Rechte und Möglichkeiten für Homo- wie
Heterosexuelle. Familie und Heimat sind Werte und Begriffe, die auch politisch neu
definiert werden müssen.

Wir stehen für eine neue, transparente politische Kultur, die Lobbyismus deutlich
einschränkt. Uneingeschränkter wie intransparenter Lobbyismus gefährdet die
Demokratie. Wir wollen eine Netzpolitik, die die Freiheit des Internets allen Menschen
auf der Welt gewährleistet und die Chancen der Digitalisierung in den Mittelpunkt stellt
und die Interessen der kreativ Tätigen und Denkenden nicht vergisst.

Resümee

Union und FDP haben die Bundestagswahl 2009 nicht durch ein inhaltlich stimmiges
Konzept gewonnen. Sie profitierten davon, dass die Parteien jenseits von schwarz-gelb
keine realistische Machtoption und keine Leitlinie für eine gemeinsame alternative
zukunftsfähige Politik anzubieten hatten. Eine solche Beschneidung politischer
Handlungsoptionen blockiert das politische System.

Der rechtzeitige Beginn des Dialogs zwischen SPD, Die Linke und Bündnis90/Die
Grünen gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Kräften kann neue politische
Perspektiven eröffnen.

Unterzeichnerinnen und Unterzeichner:

Steffen Bockhahn (MdB Die Linke)
Marco Bülow (MdB SPD)
Martin Deschauer (SPD, Vorstand der Denkfabrik)
Angela Dorn (MdL Hessen, Bündnis 90/Die Grünen)
Kai Gehring (MdB, Bündnis 90/Die Grünen)
Ulrike Hiller (MdL Bremen, SPD)
Dr. Anton Hofreiter (MdB, Bündnis 90/Die Grünen)
Dr. Barbara Höll (MdB, Die Linke)
Sven-Christian Kindler (MdB, Bündnis 90/Die Grünen)
Dr. Bärbel Kofler (MdB, SPD)
Daniela Kolbe (MdB, SPD)
Jan Korte (MdB, Die Linke)
Agnes Krumwiede (MdB, Bündnis 90/Die Grünen)
Stefan Liebich (MdB, Die Linke)
Nicole Maisch (MdB, Bündnis 90/Die Grünen)
Agnieszka Malczak (MdB, Bündnis 90/Die Grünen)
Angela Marquardt (SPD, Geschäftsführerin der Denkfabrik)
Dr. Matthias Miersch (MdB, SPD)
Sönke Rix (MdB, SPD)
André Schönewolf (Die Linke)
Frank Schwabe (MdB, SPD)
Raju Sharma (MdB, Die Linke)
Dr. Carsten Sieling (MdB, SPD)
Malte Spitz (Bundesvorstand Bündnis 90/Die Grünen)
Halina Wawzyniak (MdB, Die Linke)
Nicole Wloka (SPD, Vorstand der Denkfabrik)

NaturFreunde: Merkel und Westerwelle haben über ihre Verhältnisse gelebt

Merkel und Westerwelle haben über ihre Verhältnisse gelebt
Schwarz-gelb täuscht mit der Brennelementesteuer die Bevölkerung

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Berlin, 8. Juni 2010 – Es ist zu einem geflügelten Wort der schwarz-gelben Bundesregierung geworden: Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt. Guido Westerwelle schwafelt darüber, Angela Merkel begründet damit ihr Sparprogramm. Und damit haben sie Recht, allerdings in einem völlig anderen Sinne als die Bundeskanzlerin und der Außenminister gemeint haben. Nicht der Handwerker vom Gewerbehof, nicht die Verkäuferin im Lidl oder der Stationsarzt in der Charite haben über ihre Verhältnisse gelebt, sondern Merkel und Westerwelle haben lange Zeit die Realität nicht zur Kenntnis genommen und tun das noch immer nicht. Sie kennen die sozialen Verhältnisse in unserem Land nicht, aber sie nennen ihre Sichtweise „alternativlos“. Deshalb werden vor allem bei Hartz IV, Zuschlägen und Elterngeld gekürzt und der öffentliche Sektor geschwächt.

Merkel und ihr wirtschaftsliberaler Beifahrer Westerwelle sehen in hohen Staatsausgaben den Grund für die Krise, nicht aber in dem fehlenden Gleichgewicht in Wirtschaft und Gesellschaft, das mit neoliberaler Ideologie zerstört wurde und nur mit sozialer Gerechtigkeit zu verwirklichen ist. Bis heute haben die Banken die schwarz-gelbe Regierung in Geiselhaft genommen. Die Bundesregierung hat sich darin auch nehmen lassen, weil sie glaubt, nur so die Krise bewältigen zu können.

Die Bundesregierung wird getrieben, sie hat jede Eigenständigkeit verloren. Sie reagiert statt zu gestalten. Und sie versucht mühsam, ihre Schwäche zu vertuschen. Ihre einzige Antwort heißt: 80 Mrd. Euro bis zum Jahr 2014 kürzen. Nicht die Einnahmeseite wird verbessert, obwohl die unter CDU-Kanzler Konrad Adenauer 1960 geltenden Steuersätze 100 Mrd. Euro pro Jahr einbringen würden.

Um die Wahrheit zu vertuschen, täuscht die Bundesregierung die Öffentlichkeit, wie das Beispiel Brennelementesteuer auf Uran deutlich macht: Die Kanzlerin verkündet stolz erwartete Einnahmen von 2,3 Mrd. Euro von der „Kernenergiewirtschaft“. Und sie nennt das einen Beitrag der Wirtschaft zur sozialen Gerechtigkeit, da bei den Sozialleistungen fünf Milliarden Euro eingespart werden sollen. Dabei sind die zwei Milliarden nichts anderes als eine Gegenleistung für das hohe Milliardengeschäft verlängerter Laufzeiten.

16 AKWs sind in Deutschland noch am Netz, im Betrieb machen sie pro Tag und Werk rund 1 Million Euro Gewinn. Abgeschriebene Kraftwerke sind für die Betreiber Gelddruckmaschinen. Das als Beitrag zu mehr Gerechtigkeit zu bezeichnen, ist eine schlichte Täuschung der Öffentlichkeit.

Vor allem ist es ein gutes Geschäft für E.on, RWE, EnBW und Vattenfall. Sie missachten die eigenen Verträge, die sie für den Ausstieg unterschrieben haben, sie zerstören die Glaubwürdigkeit der Wirtschaft und sie machen nun auch noch einen hohen Reibach zu Lasten des dringend notwendigen Umbaus des Energiesystems, der dadurch erschwert wird.

Wie tief gesunken ist die Bundesregierung, das als guten und gerechten Sparbeitrag der Wirtschaft hinzustellen?

Umverteilungsklausur der Bundesregierung

Umverteilungsklausur Bild: Linksfraktion

Umverteilungsklausur Bild: Linksfraktion

„Nachdem sich die Bundesminister eine Gehaltserhöhung genehmigt haben, sind sie in ihrem Elan kaum zu bremsen, wenn es darum geht, Arbeitnehmern, Familien, Arbeitslosen und Rentnern das Geld aus der Tasche zu ziehen. So ist geplant, das Elterngeld zu kürzen und die Mehrwertsteuer anzuheben. Das ist unsozial und Gift für die schwache Konjunktur“, adressiert Gesine Lötzsch an die Bundesregierung vor deren Wochenendklausur zum Haushalt 2011 und zum Finanzplan 2014. DIE LINKE hat als einzige Fraktion ein klares Sanierungskonzept vorgelegt: 1) Steuererhöhung für die Krisenverursacher und -gewinnler, 2) Nutzung der Mehreinnahmen für ein kommunales Wachstumsprogramm und 3) Schuldenabbau.

mehr zum Chaos auf der Kommandobrücke


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Bundesminister genehmigen sich eine Gehaltserhöhung und ziehen Arbeitnehmern, Familien, Arbeitslosen und Rentnern das Geld aus der Tasche

Gesine Lötzsch

Gesine Lötzsch

Pressemitteilung 04.06.2010 – Gesine Lötzsch Umverteilungsklausur der Bundesregierung

„Am Wochenende findet keine Spar-, sondern eine Umverteilungsklausur statt“, erklärt Gesine Lötzsch anlässlich der Klausur der Bundesregierung zum Haushalt 2011 und zum Finanzplan 2014 am kommenden Wochenende.

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Kürzungen sind unsozial und unsinnig

Gesine Lötzsch

Gesine Lötzsch

Die Linke. im Bundestag

Die Linke. im Bundestag

25.05.2010 – Pressemitteilung – Gesine Lötzsch

„Wer vom Sparen spricht, meint Kürzen“, erklärt Gesine Lötzsch zu den geplanten drastischen Kürzungsmaßnahmen der Bundesregierung.

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Bundesregierung rechnet Kriegskosten schön

Die Linke. im Bundestag

Die Linke. im Bundestag

Paul Schäfer

Paul Schäfer

„Die Bundesregierung hat die Öffentlichkeit über die Kosten des Afghanistan-Krieges systematisch getäuscht“, kommentiert Paul Schäfer, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, nach der die deutsche Beteiligung am Afghanistankrieg mindestens das Dreifache der offiziell ausgewiesenen Kosten verursacht.

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Grundrechte-Report belegt Versagen der Politik bei Bürgerrechten

“Der Grundrechte-Report ist eine Pflichtlektüre für jeden Freund des demokratischen Rechtsstaates. Ich empfehle ihn der Bundesregierung dringend zur Lektüre”, so Jan Korte, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE. Der heute erschienene Grundrechte-Report 2010 listet in mehr als 50 Beiträgen eklatante Fälle von Grundrechtsverletzungen in der Bundesrepublik auf und “belegt damit ein eklatantes Versagen der Politik bei den Bürgerrechten”. Korte weiter:

“Die Autoren analysieren gewohnt gründlich, wie die Grundrechte in Not gebracht werden: Staatliche Datensammelwut, Videoüberwachung, Bespitzelungsaktionen von Firmen gegen die eigenen Mitarbeiter, Einschränkungen des Demonstrations- und Versammlungsrechts sowie die Aufweichung des Flüchtlingsrechts sind nur einige der gravierendsten Grundrechtsverstöße.

Ein derart gründliches Vorgehen erwarte ich eigentlich auch von Bundesinnenminister Thomas de Maiziere. Die Lage der Bürger- und Menschenrechte zeigt sich anschaulich an den immer neuen Repressionen gegen Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten, an denen der Grundrechteabbau erprobt wird.

Es wäre schön, wenn den Verfassern des Grundrechte-Reports möglichst bald der Stoff und die Themen ausgingen. Doch damit ist trotz aller Versprechungen der FDP nicht zu rechnen. Umso wichtiger ist es, dass der ‚alternative Verfassungsschutzbericht’ als Sprachrohr aller, die sich für Menschen- und Bürgerrechte einsetzen, auch weiterhin Gehör findet. DIE LINKE wird die im Report aufgeführten Missstände aufgreifen und entsprechende parlamentarische Initiativen auf den Weg bringen.”