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Blogs rund um DIE LINKE

Posts mit dem Tag ‘Politik’

Wie unpatriotisch! Pfui, Herr Lammert.

Bundestagspräsident Lammert hat heute DIE LINKE von der Sitzung des Bundestages ausgeschlossen, als einige Abgeordnete Schilder mit den Namen der Opfer von Kundus hochhielten. So kann man sich eine einstimmige Mehrheit für den Krieg in Afghanistan organisieren.

Lammert vertrat die – formal wohl korrekte – Auffassung, dass im Plenum keine Demonstrationen erlaubt sind. Dabei nutzt Lammert selbst das Plenum offenbar für eine, nun ja, unpatriotische Demonstration. Schaut euch mal das Foto an: Hat er etwa die Deutschlandfahne am Revers aus Protest umgedreht? Ist Lammert ein Antideutscher? Verhöhnt er unsere Boys am Hindukusch? Pfui, Herr Lammert!

Update: An der namentlichen Abstimmung dürfen die Abgeordneten der LINKEN teilnehmen.

Update II: Genauer: Der Bundestag wird darüber abstimmen, ob DIE LINKE an der Abstimmung teilnehmen darf. Von einer Zustimmung kann ausgegangen werden.


Junge Freiheit gegen mich – heute war die Verhandlung

Heute fand am Landgericht Berlin der Prozess Junge Freiheit gegen mich statt (hier zur Vorgeschichte). Anders als bei anderen ging es hier nicht darum, ob die Junge Freiheit als NPD-Postille bezeichnet werden kann, sondern um eine bestimmte Tatsachenbehauptung. Um es kurz zu machen: In der Hauptsache ist kein Urteil ergangen. Vielmehr habe ich mich bereit erklärt, eine Detailformulierung zu ändern. In diesem Zusammenhang stelle ich hier gerne klar:

Die Junge Freiheit hat vor dem OLG Frankfurt keine Niederlage in einem Verfahren gegen einen Staatssekretär einstecken müssen, der behauptet hatte, dass die Junge Freiheit von der NPD-Jugendorganisation gesteuert sei. Tatsächlich hat der Staatssekretär sich von seiner Aussage distanziert und bedauert sie. Vielmehr – und das ist die Korrektur – hat die Junge Freiheit vor dem OLG Frankfurt eine Schlappe in einem Verfahren gegen den evangelischen Pressedienst eingefahren, der über die Angelegenheit folgendes berichtet hatte:

Zugleich erhob der Staatssekretär schwere Vorwürfe gegen die Zeitung Junge Freiheit, die das Projekt 2006 in einem Artikel verunglimpft habe. ‘Die Junge Freiheit werde von der Jugendorganisation der NPD gelenkt’, erklärte er. (Quelle / Urteil als PDF)

Diese Korrektur hätte die Junge Freiheit aber auch mit einer außergerichtlichen Gegendarstellung bekommen können. Aber sei’s drum. Der vorsitzende Richter Mauck hatte zu Beginn der Verhandlung ganz richtig und nicht ohne Grund festgestellt, dass dies wieder eines der überflüssigen Verfahren ist.

Beendet ist die Auseinandersetzung mit der Jungen Freiheit aber noch nicht. Jetzt ist nämlich die Frage der Kosten offen. Dazu wird das Gericht sich demnächst auslassen. Je nach Ergebnis kann also ein weiterer Prozess folgen. Wahrscheinlich aber wird die ganze Geschichte für die Junge Freiheit kein preiswertes Vergnügen. Und ob sie mit dem Ergebnis glücklich sein kann, darf bezweifelt werden. Ich jedenfalls habe nichts zu meckern.

Einen interessanten Nebenaspekt hatte die Verhandlung dann aber doch. Ganz am Rande spielte die Frage, ob man die Junge Freiheit als NPD-Postille bezeichnen kann, eine Rolle. Der Anwalt der Jungen Freiheit hat ganz freimütig – und für mich völlig überraschend – mitgeteilt, dass eine solche Aussage als Meinungsäußerung angesehen würde und dass die Rechtssprechung in der Regel dazu neige, dies als legitim anzusehen. Vor dem Hintergrund, dass die Junge Freiheit das Womblog genau wegen dieser Äußerung abgemahnt hat und wohl vor den Kadi ziehen will, kommen mir immer mehr Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Prozesstreibens am rechten Rand des Blätterwaldes. Es bleibt also spannend.


Fassungslos: Keine Einbürgerung wegen LINKE-Mitgliedschaft

In Niedersachsen wird einer jungen Frau die Einbürgerung mit der Begründung verweigert, dass sie Mitglied der LINKEN ist. Der niedersächsische Verfassungsschutz bezweifle die Verfassungstreue der Genossin, wie das CDU-geführte Innenministerium erklärte.

Für Jan Korte, Mitglied des Parteivorstandes und MdB ist klar: „Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann missbraucht den Verfassungsschutz, um Politik gegen DIE LINKE zu machen. Dass das auf dem Rücken einer jungen Frau geschieht, die sich nie etwas hat zu Schulden kommen lassen, setzt dem ganzen die Krone auf“. Immerhin würde Jannine Menger-Hamilton sonst als mustergültiges Integrationsbeispiel durchgehen. Die in Celle geborene Frau ist eine soziale Aufsteigerin, spricht drei Sprachen, hat Religionswissenschaften studiert. Bis 2007 war sie Mitglied der SPD und hat die Partei wegen ihrer unsozialen Politik verlassen.

Weil diese Affäre Schünemann nicht der erst Fall ist, bei dem sich der Verfassungsschutz politisch instrumentalisieren lässt oder sich gar völlig verselbstständigt, stellt DIE LINKE jetzt die Frage in den Raum, ob es wieder zur allgemeinen behördlichen Praxis in der Bundesrepublik gehört, Anhänger der Oppositionsparteien zu gängeln und in Verwaltungsverfahren aufgrund der Parteizugehörigkeit zu benachteiligen. „Mindestens eines wird hier klar“, sagt Korte: „nicht DIE LINKE oder ihre Mitglieder haben ein Problem mit dem Grundgesetz oder dem Rechtsstaat, sondern Union und FDP, deren Regierungsmitglieder sich mal großzügig sponsern lassen oder die Sicherheitsbehörden gegen die Oppositionsparteien in Stellung bringen“.

DIE LINKE jedenfalls wird diesen unglaublichen Vorgang auf allen Ebenen thematisieren und fordert auch die anderen Parteien auf, Stellung dazu zu beziehen. Für die Zukunft unterstreicht Korte die Forderung nach dem Ende der Überwachung der LINKEN durch den Verfassungsschutz und pocht auf eine Gesetzesnovelle mit dem Ziel, die Geheimdienste endlich einer demokratischen Kontrolle zu unterwerfen.

(erschienen auf www.die-linke.de)


neuer Blog gestartet

Teil einer Kampagne der IG BAU: Der Aktiv Blog berichtet vom Kampf der Gewerkschaft, im Kamp-Lintforter Reinigungsunternehmen Aktiv eine funktionierende Interessensvertretung für die weit über 800 Beschäftigten auf die Beine zu stellen (Betriebsratswahlen im März). In Zukunft wird der Aktiv Blog die Leserschaft mit Artikeln, Fotos, Presseberichten und Videos auf dem Laufenden halten. Jetzt bookmarken und ein Fan bei Facebook werden.


Stoppt das Freihandelsabkommen EU – Kolumbien

Positionspapier der IG Bauen-Agrar-Umwelt

Die Menschenrechtslage in Kolumbien ist schlecht. Gerade Gewerkschafter sind von Gewalttaten betroffen. In 2008 wurden 49 Gewerkschafter ermordet. Gewerkschafter erhalten Morddrohungen, um sie von ihrem Einsatz für bessere Arbeitsbedingungen abzuhalten. Mitglieder des staatlichen Sicherheitsapparates waren wiederholte Male an extralegalen Hinrichtungen beteiligt. Hinzu kommt, dass die derzeitige kolumbianische Regierung international anerkannte Rechte von Arbeitnehmern nicht respektiert.

In der Konsequenz sind weniger als 5 % der kolumbianischen Arbeitnehmer gewerkschaftlich organisiert und weniger als 2 % profitieren von Tarifverträgen.

 

Die EU verhandelt zurzeit ein Freihandelsabkommen mit Kolumbien.Dieses würde die derzeitige Politik der kolumbianischen Regierung legitimieren und keinen Beitrag zur Verbesserung der Menschenrechte leisten. Der US-Kongress und das kanadische Parlament haben kürzlich die Ratifizierung ähnlicher Abkommen wegen der schlechten Menschenrechtslage gestoppt. Ebenso haben das norwegische Parlament und die norwegische Regierung es abgelehnt, ein EFTAFreihandelsabkommen mit Kolumbien zu ratifizieren.

Die IG BAU setzt sich für die effektive Durchsetzung von Menschenrechten und international vereinbarten Arbeitsstandards ein. Wir fordern deshalb:

  • Die Verhandlungen zwischen der EU und Kolumbien zu einem Freihandelsabkommen müssen gestoppt werden. Ein derartiges Abkommen würde die derzeitige Politik der kolumbianischen Regierung legitimieren und zu keiner Verbesserung der Menschenrechtslage führen.
  • EU-Kommission und Bundesregierung müssen der Frage der Menschenrechte in der Außenhandelspolitik oberste Priorität einräumen.
  • Die kolumbianische Regierung ist gehalten, Arbeitnehmern international anerkannte Arbeits- und Vereinigungsrechte zu garantieren und effektiv für die Einhaltung international anerkannter Menschenrechte in Kolumbien zu sorgen. 


Pink Rabbit macht Urlaub

Was macht der rosa Hase eigentlich.  Hier die Kurzbeschreibung seines You Tube Channels: ” Überall dort, wo nationale Inszenierungen stattfinden, wird Pink Rabbit auftauchen und sie lächerlich machen. Auf der Website: www.pink-rabbit.org wird es regelmäßig seine neuesten Coups erläutern.”

Auf der Kampagnenhomepage heisst es weiter:

In der Politik, im Kino, Radio, auf MTV und in der Modewelt – überall schwarz-rot-goldene Deutschlandseeligkeit. Mia singt über ihr unbeschwert-neues Verhältnis zu Deutschland („Was es ist“) und Paul van Dyk und Peter Heppner bejodeln stolz dessen Nachkriegsleistungen („Wir sind Wir“). So sind sich also im Grunde alle einig, wenn es um Deutschland geht. Ob es nun „aufgeklärter“, „gesunder“ Patriotismus oder gleich Nationalismus genannt wird – alle meinen im Grunde das gleiche: sie feiern das Bestehen einer „deutschen Kultur“, die sich von anderen Kulturen grundlegend unterscheide.

Pink Rabbit gegen nationale Mythen
Das Nationalismus-Gefasel dient vorrangig dazu, sich gegen andere Menschen abzugrenzen, ihnen Rechte zu verwehren und für sich selbst Privilegien zu erhalten. Dies wurde an der Leitkultur-Debatte deutlich: Wer sich nicht den deutschen Traditionen und Gebräuchen unterwirft, der soll auch kein Recht haben, in Deutschland zu sein, hier zu arbeiten, hier zu leben. Menschen sind nach nationalistischer Logik eben doch nicht gleichwertig und sollten auch nicht so behandelt werden.
Vor diesem Hintergrund und mit dem Wissen, dass nationalistische, antisemitische und rassistische Positionen weiterhin in dieser Gesellschaft fest verankert sind, verachten wir jeglichen positiven Bezug auf Deutschland und eine deutsche Identität.

Das ganze Jahr 2009 ist der rosa Hase immer wieder aufgetaucht  und hat durch diverse Aktionen zum Nachdenken angeregt. Ich hoffe doch zumindest das einige ihr Hirn nicht nur zur als Last genutzt haben um ihren Körper zu beschweren.

Jetzt hat der rosa Hase angekündigt eine Party zu feiern und danach in den Urlaub zu fahren.

Ganz Deutschland ist vom nationalen Unsinn ergriffen. Ganz Deutschland? Nein!
Ein rosa
Häschen der Berliner NFJ versuchte in den letzten zwölf Monaten, gegen die Feierlaune im deutschen Super-Gedenkjahr anzustinken. Es lief bei einer Filmpremiere über den roten Teppich, wies auf die Abwesenheit der Erinnerung an deutsche Kolonialgeschichte hin, torpedierte nationale Kunstvereinnahmung, reaktionäre Architektur und koloniale Ausstellungsphantasien, mischte in der Varus-Schlacht mit und wischte Erika Steinbach eins aus, störte nationale Jubel- und Trauerveranstaltungen …
… und reist nun in den wohlverdienten Urlaub (irgendwohin, wo das Klima erträglicher ist). Davor gibt es die große Kampagnen-Abschluss-Party mit unveröffentlichtem Videomaterial, Rabbit-Shake, Karottenkuchen, Merchandise und ganz viel Pink!

Bis dahin und hoffentlich Auf Wiedersehen

ALLES GUTE PINK RABBIT!


Fundstück der Woche oder Antifa regiert

Nicole Gohlke MdB DIE LINKE hat hier eindeutig Geschmack bei der Klamottenauswahl bewiesen. Weiter so!


Aktiv werden gegen NATO-Kriegspolitik!

Den Regierungsmitgliedern der NATO-Staaten, den Militärs, Kriegsstrategen und Rüstungs­lobbyisten, die sich alljährlich zur so genannten Sicherheitskonferenz in München treffen, ist eines gemeinsam: Sie sind mit verantwortlich für die völker­rechts­widrigen Kriege gegen Jugoslawien, gegen den Irak und Afghanistan mit zehntausenden von Toten, für wachsenden Terror, Folter und Flüchtlingselend.

Die NATO und mit ihr Deutschland hat die ganze Welt zu ihrem Einsatzgebiet er­klärt. Gleichzeitig wird die Militarisierung der EU weiter voran getrieben. Die EU rüstet sich, um eigene Kriegseinsätze führen zu können. Im EU-Vertrag ist fest­ge­legt: „Die Mitgliedsstaaten verpflichten sich, ihre militärischen Fähigkeiten schritt­weise zu verbessern. Es wird ein Europäisches Amt für Rüstung, For­schung und militärische Fähigkeiten eingerichtet.“

Deutschland wird nicht am Hindukusch verteidigt

Grundgesetzwidrig und gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung beteiligt sich die Bundeswehr an dem Krieg in Afghanistan. Dort geht es um geostrategische Interessen, die mit Hilfe der NATO militärisch durchgesetzt werden sollen: Um den Zugang zu Märkten und Rohstoffen, um die Vormachtstellung der reichen und mäch­tigen NATO-Staaten und deren militärische Präsenz in dieser Region. Für die Be­völkerung Afghanistans bedeutet das Bombenterror, Vertreibung, Zer­störung, Folter und tausendfachen Tod.

„Sicherheitskonferenz“ 2010: Alter Wein in neuen Schläuchen!

Nachdem auch den verantwortlichen Politikern immer klarer wird, dass ihre Ziele allein mit militärischen Mitteln nicht erreichbar sind, versucht die NATO nun einen Strategiewechsel zu vollziehen, der sich auch bei der „Münchner Sicher­heits­konferenz“ niederschlägt.

Mit dem Konzept der zivilmilitärischen Zusammenarbeit und der Instrumentali­sie­rung von Nichtregierungsorganisationen sollen die alten NATO-Ziele effektiver verfolgt werden. Dazu gehören auch die Einbeziehung von Unternehmen und Energiefachleuten sowie die Aufnahme von Themen wie Abrüstung, Rohstoff­si­cherheit, Piraterie, Terrorismus oder „Human Security“ bei zukünftigen „Sicher­heitskonferenzen“.

Zur Debatte stehe – so eine Erklärung des Chefs der „Sicherheitskonferenz“ – ob „zur Durchsetzung sicherheitspolitischer Interessen weiterhin im Kern die NATO oder aber vielmehr die EU oder beide Strukturen mit ihren jeweiligen mili­tä­rischen Fähigkeiten genutzt werden sollten“. Das Ergebnis dieser „militärischen Fähig­kei­ten“ erleben die Menschen derzeit in Afghanistan.

Deshalb ist auch die „Sicherheitskonferenz“ 2010 eine Kriegskonferenz, der wir uns mit vielfältigem und kreativem Protest entgegenstellen.

Schluss mit dem NATO-Krieg gegen Afghanistan! Bundeswehr raus!

Nicht ein sofortiger Abzug aller fremden Truppen ließe Afghanistan im Chaos ver­sinken, vielmehr sind der NATO-Kriegsterror und die andauernde Besatzung für das tödliche Chaos in diesem Land verantwortlich.

Mit einem sofortigen Abzug der Bundeswehr, aller fremden Truppen und Söld­ner, sind die Probleme Afghanistans zwar nicht gelöst, aber dieser Abzug ist wesent­liche Voraussetzung für eine selbstbestimmte und friedliche Entwicklung und den Wiederaufbau des Landes.

Gegen jede deutsche Kriegsbeteiligung!

Die NATO-Kriegsallianz und die zukünftige Militärmacht EU sind eine Bedrohung für die Menschheit. Das Kriegsbündnis NATO gehört abgeschafft. – Deshalb for­dern wir auch: Raus aus der NATO – Raus aus allen Militärstrukturen der EU – Bundeswehr abschaffen!

Die Milliarden für Rüstung und Krieg müssen in soziale Sektoren umgeleitet werden!

Derzeit entfallen mehr als Zweidrittel der weltweiten Militärausgaben von rund 1400 Mrd. Dollar jährlich auf die NATO-Staaten. Gleichzeitig wächst die weltwei­te Armut. Die Zahl der Hungernden ist im vergangenen Jahr auf über ein Milliar­de Menschen angestiegen. Die Politik der reichen und mächtigen Staaten – ins­besondere der USA und der EU-Länder – ist auch hauptverantwortlich für die Plün­derung der Res­sourcen, die zunehmende Umweltzerstörung und die Klima­ka­tastrophe. Diese Po­litik dient in erster Linie den Profitinteressen der großen Banken, der Konzerne und Waffenproduzenten.

Während hierzulande Milliarden für neue Waffensysteme und die weltweiten Kriegs­einsätze der Bundeswehr ausgegeben werden, zerstört die Bundesregie­rung die Sozialsysteme. Arbeitslose und Beschäftigte, Jugendliche, RentnerIn­nen und So­zial­hilfeempfängerInnen werden immer stärker belastet. Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer.

Flüchtlinge und MigrantInnen werden als „Sündenböcke“ präsentiert
– nicht nur von den Nazis

Krieg, Hunger, Folter, Umweltzerstörung und Perspektivlosigkeit sind Ursachen für millionenfaches Flüchtlingselend. Deshalb wenden wir uns gegen die Ab­schot­tung der EU-Außengrenzen, gegen Frontex-Einsätze, bei denen auch mit militärischen Mitteln gegen Flüchtlinge vorgegangen wird, gegen jede Aus­gren­zung von Migran­tInnen, gegen diskriminierende Ausländergesetze, die fak­tische Abschaffung des Asylrechtes, gegen Abschiebung und jede Form von Rassis­mus. – Fluchtursachen bekämpfen, nicht die Flüchtlinge! – Keine Lager – Kein Stacheldraht – Keine Abschiebung!

München darf keine Polizeifestung werden!

Mit unserer Demonstration gegen die so genannte Sicherheitskonferenz treten wir ein für das uneingeschränkte Recht auf Versammlungs-, Meinungs- und De­mons­trationsfreiheit.

Unter dem Vorwand wachsender Terrorgefahr werden systematisch demokra­tische Grundrechte abgebaut und das Grundgesetz ausgehöhlt. Die grundge­setz­widrige Vermengung der Aufgaben von Polizei und Verfassungsschutz, Online­durch­su­chun­gen, Vorratsdatenspeicherung, die biometrische Erfassung aller Bürger, der Unterbindungsgewahrsam oder die Beschneidung des De­mons­trationsrechts mar­kieren den Weg in einen autoritären Überwachungsstaat. Verfassungswidrige Bun­deswehreinsätze im Innern werden bereits zur Unterstüt­zung der Polizei praktiziert.

  • Rüstung und Krieg, Sozialabbau und wachsende Armut erfordern gemeinsames Handeln aller emanzipatorischen Bewegungen.
  • Wir widersetzen uns dem kapitalistischen System, das für Profit über Lei­chen geht, und setzen uns ein für Abrüstung und eine Welt ohne Ausbeu­tung, Krieg und Besatzung.
  • Zeigen wir den selbsternannten Weltherrschern und Kriegsstrategen: Ihr seid hier in München und überall unerwünscht. Eurer Politik des Neolibe­ra­lismus, der Rüstung und des Krieges setzen wir unseren Widerstand ent­gegen.
  • Wir rufen dazu auf, gemeinsam und kreativ gegen die NATO-Kriegstagung am Freitag und Samstag, 5./6. Februar 2010, in München zu demonstrieren.
  • Gegen Rassismus und Krieg
  • NATO abschaffen
  • Eine andere Welt ist möglich

S21 Kopf oder Zahl

Wer wird wohl gewinnen ? Es treten an in der rechten ECKE die Deutsche Bahn, die CDU, SPD und FDPmit dem Tunnelbahnhof und in der linken ECKE  große Teile der  Stutttgarter Bevölkerung, incl. DIE LINKE, SÖS und die GRÜNEN welche für eine Modernisierung des Kopfbahnhofes stehen. Nach etlichen Demos  ist der  Protest und der Kampf um S21 im Web 2.0 angekommen.

Hier der Beitrag der DB

aber die Parkschuetzer sind auch nicht ohne. Ihre Homepage ist nicht schlecht und die Argumente überzeugen mich eindeutig mehr wie das zugegebenermaßen gelungene Video.


DESHALB WERDET PARKSCHUETZER!!!! NEIN ZU STUTTGART  21   JA ZUM KOPFBAHNHOF


Arbeitskämpfe sind nicht immer so glimpflich wie in Deutschland