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Landwirtschaft mit Eigenvermarktung

Bild von Wikipedia. Für weitere Infos bitte anklicken

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Gestern Abend habe ich einen Beitrag bei den Tagesthemen zum Thema Deutscher Bauerntag gesehen. Dabei wurde auch kurz Jürgen Leutenecker, ein Landwirt der seine Produkte selbst weiterverarbeitet und vermarktet vorgestellt. Er kann ganz offenbar gut mit diesem Modell leben, musste sich dafür jedoch ein gutes Stück vom der traditionellen Landwirtschaft entfernen. Aus diesen Grund stellt sich für mich freilich die Frage warum nicht mehr Landwirte diesen Schritt gehen, warum sie ihre Produkte nicht selbst weiterverarbeiten und vermarkten.

Klar nicht jeder hat die Voraussetzungen dafür, aber gerade hier gäbe es ja die Möglichkeit zusammenzuarbeiten und die verarbeitende Industrie außen vor zu lassen. Als rechtliche Basis könnten dafür die eG dienen welche es den Bauern ermöglichen würde den maximalen Ertrag einzufahren.

Freilich muss die Landwirtschaft auch in anderen Bereichen reformiert werden. In erster Linie im Bereich der Subventionen. Den es kann nicht sein das die Landwirtschaft am Subventionstropf hängt, welcher nach Flächen und anderen unsinnigen Maßen die Mittel nach dem Gieskannenprinzip verteilt. Evtl. wäre es hier von Vorteil die Basis von Subventionen radikal zu ändern und eben nur noch jene oben erwähnten Betriebe die selbst verarbeiten und vermarkten in einer angemessenen Höhe zu subventionieren um einer derartigen Entwicklung Vorschub zu leisten.

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