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In letzter Zeit ist in den Medien immer häufiger über Lebensmittelimitate zu lesen welche nicht als solche gekennzeichnet werden. Das Feld reicht von gefälschten Käse, über falschen Schinken, in Form von Garnelen gepressten Fischeiweis bis hin zu falscher Schokolade. All diese Imitate werden nicht als solche gekennzeichnet sondern dem Kunden als echt unter geschoben, nur um die Gewinnsucht des Herstellers zu befriedigen und die Margen hoch zu halten. Auf eventuelle Gesundheitliche Folgen wird dabei seitens der Hersteller keine Rücksicht genommen.
Die wohl einzig im Interesse des Verbrauchers gangbare Lösung wäre eine klare und einheitliche Kennzeichnungspflicht für Imitate auf der Front der Produkte. Den das was im Moment vor sich geht ist nichts anderes als Verbrauchertäuschung und Betrug!

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Gestern Abend habe ich einen Beitrag bei den Tagesthemen zum Thema Deutscher Bauerntag gesehen. Dabei wurde auch kurz Jürgen Leutenecker, ein Landwirt der seine Produkte selbst weiterverarbeitet und vermarktet vorgestellt. Er kann ganz offenbar gut mit diesem Modell leben, musste sich dafür jedoch ein gutes Stück vom der traditionellen Landwirtschaft entfernen. Aus diesen Grund stellt sich für mich freilich die Frage warum nicht mehr Landwirte diesen Schritt gehen, warum sie ihre Produkte nicht selbst weiterverarbeiten und vermarkten.
Klar nicht jeder hat die Voraussetzungen dafür, aber gerade hier gäbe es ja die Möglichkeit zusammenzuarbeiten und die verarbeitende Industrie außen vor zu lassen. Als rechtliche Basis könnten dafür die eG dienen welche es den Bauern ermöglichen würde den maximalen Ertrag einzufahren.
Freilich muss die Landwirtschaft auch in anderen Bereichen reformiert werden. In erster Linie im Bereich der Subventionen. Den es kann nicht sein das die Landwirtschaft am Subventionstropf hängt, welcher nach Flächen und anderen unsinnigen Maßen die Mittel nach dem Gieskannenprinzip verteilt. Evtl. wäre es hier von Vorteil die Basis von Subventionen radikal zu ändern und eben nur noch jene oben erwähnten Betriebe die selbst verarbeiten und vermarkten in einer angemessenen Höhe zu subventionieren um einer derartigen Entwicklung Vorschub zu leisten.

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Auf trueten.de habe ich in einen Artikel und einen dort eingefügten Videoclip sowie dem dort verlinkten Artikel auf suedeutsche.de ein wenig über die industrielle Landwirtschaft in den USA erfahren dürfen. All die schönen Bilder von intakten Farmen, artgerechter Tierhaltung & Co. sind in den meisten Teilen nichts anderes als eine infame Lüge!
Wenn man sich all das ansieht wünscht man sich das es bei uns hier nie so weit kommen wird. Doch wenn man realistisch ist so ist zu befürchten das wir genau in diese Stoßrichtung unterwegs sind. Es liegt an uns eine derartige Entwicklung zu verhindern und das was bisher auf dem Weg dorthin geschaffen wurde wieder in die richtigen Bahnen zu lenken!

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Gerade in einer Wirtschaft- und Finanzkrise wie der Aktuellen zeigt sich sich für die Staaten hier in Europa einmal mehr wie wichtig der Binnenmarkt ist. Denn während die Exporte immer weiter einbrechen kann ein starker Binnenmarkt ein gutes Gegengewicht sein. Auch in anderen Teilen der Welt ist wie man diesem Artikel auf tagesschau.de entnehmen kann eine solche Entwicklung zu verspüren. In dem Artikel wird über Changsha, einer chinesischen Mittelstadt berichtet der es im Gegensatz zu den großen Hafenstädten mit ihrer weitgehenden Ausrichtung auf den Export selbst in der Krise nicht so schlecht geht, eben weil die dortige Wirtschaft weitgehend auf den chinesischen Binnenmarkt ausgerichtet ist.
In Deutschland aber auch in Europa insgesamt haben wir es über Jahrzehnte versäumt den Binnenmarkt geziehlt zu stärken. Besonders in Deutschland wo es eine sehr starke Exportorientierung gibt ist daraus folgend die Krise stark zu spüren. Aus diesem Grund ist es wichtig aus gemachten Fehlern zu lernen und einen starken Binnenmarkt mit hoher Nachfrage zu schaffen. Dies aber wiederum geht nur mit hohen Löhnen und einen möglichst geringen Anteil von Niedriglöhnen, sprich mit europaweit hohen Mindestlöhnen oder einem entsprechen hohen bedingungslosen Mindesteinkommen.
Wir werden sehen ob die Regierungen die Zeichen der Zeit erkennen und entsprechen handeln, ob sie die nötige Umsicht zeigen. Zumindest hier in Deutschland haben die Regierungen der letzten Jahrzehnte gezeigt das sie dazu nicht in der Lage sind.

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Wie man in einen Artikel auf der Website der FAZ und in einen Artikel auf tagesschau.de erfahren darf ist der Weg für Fleisch von genetisch veränderten Tieren frei. Auch die Deutsche Regierung hat ihren Widerstand dagegen aufgegeben, wie man lesen kann um eine ‘Regellücke’ zu vermeiden.
Persönlich kann ich mich nur gegen diese Entwicklung aussprechen! Wir produzieren und konsumieren schon jetzt viel zu viel Fleisch. Auf jeden Fall bleibt zu hoffen das ein verbindliches und gut erkennbare Hinweiszeichen eingeführt wird so das der Verbraucher selbst entscheiden kann. Eine Sache die man auch bei vielen anderen Lebensmitteln durch die entsprechende Kennzeichnung ermöglichen sollte.